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Projektträger - Bauträger

Vor der Durchführung von Bauarbeiten, die einen Aushub von Bodenmaterial mit anschließender Wiederverwendung vor Ort und/oder dessen Abtransport erfordern, ist der Bauträger meist verpflichtet, eine Überprüfung der Bodenbeschaffenheit durchzuführen.

Mit diesem Verfahren kann das Volumen sowie die Beschaffenheit der zu bewegenden Erde bestimmt werden, einschließlich der Ergebnisse von Analysen, die an ihr durchgeführt wurden. Zu diesem Zweck ist vom Bauträger ein Experte zu designieren, der einen „Bericht über die Bodenbeschaffenheit“ erstellt,

Dieser “ Bericht über die Bodenbeschaffenheit „ wird daraufhin an die gemeinnützlge Vereinigung Walterre übermittelt, die ihn auf seine Vollständigkeit überprüft und gegebenenfalls innerhalb von 15 Tagen nach Erhalt des Berichts ein “ Prüfzertifikat Bodenbeschaffenheit „ ausstellt.

Dieses Prüfzertifikat Bodenbeschaffenheit legt die zulässige(n) Verwendungsart(en) fest oder definiert die Notwendigkeit der vorherigen Behandlung des Bodens, damit dieser den Vorschriften entspricht (Bedingungen für die Bodenverwendung).

Jedes Prüfzertifikat Bodenbeschaffenheit ist mit einer eindeutigen Referenznummer versehen und wird in der Folge dem Unternehmen übermittelt, das die Aushubarbeiten und den Abtransport der Erde durchführt.

Die Angebotsanfrage und das Lastenheft für Arbeiten, die die Handhabung von Aushuberde miteinschließen, müssen ebenfalls einen oder mehrere Punkte bezüglich des Bodenmaterials enthalten, das abzutransportieren oder zu übernehmen ist.

Häufig gestellte Fragen - FAQ

Die in diesem Abschnitt aufgeführten Informationen haben die Vermittlung eines Gesetzestextes zum Ziel und ersetzen nicht den Inhalt des Erlasses der wallonischen Regierung vom 5. Juli 2018 zu Bodenmanagement und Bodenrückverfolgbarkeit (AGW du 5 juillet 2018 relatif à la gestion et à la traçabilité des terres)