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Verwerter der Bodenmaterialien

Die Verwertung der Bodenmaterialien (d. h. ihre Endverwertung) wird professionell durchgeführt und muss durch eine Person oder ein Unternehmen erfolgen, das im Sinne des Artikels 3 des Erlasses vom 14. Juni 2001 zur Aufwertung der Abfälle registriert ist.

Achtung: Die Verwertung der Bodenmaterialien muss die Gesetze über Städtebau (Gesetzbuch über die räumliche Entwicklung – CoDT) und Umweltangelegenheiten (Erlass Umweltgenehmigung – Décret Permis d’environnement) beachten.

Zwei Fälle können auftreten:

  • Fall 1: Verwertung von Bodenmaterialien von einer zugelassenen Einrichtung oder einem Standort, der nicht mit dem Empfängerort übereinstimmt.
  • Fall 2: Verwertung der Bodenmaterialien am Ursprungsort, d. h. ihre Wiederverwendung an diesem Ursprungsort.

Fall 1: Verwertung von Bodenmaterialien von einer zugelassenen Einrichtung oder einem Standort, der nicht mit dem Empfängerort übereinstimmt.

Bei der Ankunft der Bodenmaterialien am Empfängerort erhält der Empfänger der Bodenmaterialien vom Transportverantwortlichen das Erdtransportdokument. Das Transportdokument wird vom Empfänger und dem Transportverantwortlichen mit dem Datum versehen und unterzeichnet.

Innerhalb von 8 Werktagen nach der Eintreffen der Bodenmaterialien muss der Verwerter der ASBL Walterre Meldung von der Annahme oder der Verweigerung der Annahme dieser Bodenmaterialien machen. (Bei einer Verweigerung sind die Gründe in der Meldung anzugeben.) Er führt diese Meldung elektronisch durch, mittels Ausfüllen des Anhangs 5 des Erlasses vom 5. Juli 2018 (Annexe 5 de l’AGW du 5 Julillet 2018).

Die Meldung führt innerhalb von 3 Tagen nach ihrem Erhalt durch die ASBL Walterre zur Ausstellung einer Empfangsbestätigung für die Bodenmaterialien (Anhang 6 des Erlasses vom 5. Juli 2018 – Annexe 6 de l’AGW du 5 Julillet 2018) oder zur Anforderung zusätzlicher Informationen.

Der Verwerter bewahrt die gesamten Transportdokumente, Mitteilungen und Empfangsbestätigungen (mindestens 10 Jahre lang) auf. Diese bilden sein Register der verwerteten Abfälle.

Fall 2: Verwertung der Bodenmaterialien am Ursprungsort (Ursprungsort = Empfängerort).

Dieser Fall betrifft ausschließlich:

  • Bodenmaterial, das von einem unverdächtigen Ursprungsort stammt und an diesem Ursprungsort in einer Zone derselben Nutzungsart oder einer weniger sensiblen Nutzungsart verwertet wird.

Diese an einem unverdächtigen Ursprungsort verwerteten Bodenmaterialien unterliegen weder der Überprüfung der Bodenbeschaffenheit noch einem Verfahren zur Rückverfolgbarkeit gemäß Artikel 2 des Erlasses vom 5. Juli 2018 (AGW du 5 Julillet 2018).

Häufig gestellte Fragen - FAQ

Die in diesem Abschnitt aufgeführten Informationen haben die Vermittlung eines Gesetzestextes zum Ziel und ersetzen nicht den Inhalt des Erlasses der wallonischen Regierung vom 5. Juli 2018 zu Bodenmanagement und Bodenrückverfolgbarkeit (AGW du 5 juillet 2018 relatif à la gestion et à la traçabilité des terres)